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[ CHANGE! ] Andrea Nikolić, Stipe Bilić & Ivana Nikolić – video

Change!

Das aussergewöhnliche Trio von WISE hat ein tolles Konzert im Bank Austria Salon gespielt.
In Rahmen ihrer Konzertsaison, von Andrea Nikolić kuratiert und produziert, hat das aussergewöhnliche Trio – Ivana Nikolić, Oboe, Stipe Bilić, Klavier und Andrea Nikolić, Oboe, um und für die Veränderung gespielt. Die unerwartete Metamorphosen.

Über das Programm sagt die künstlerische Leiterin:

“Benjamin Britten, der die Metamorphosen (Verwandlungen) des römischen Dichters Ovid als Inspiration für sein Stück für Oboe solo (mit 6 Sätze) genommen hat, eröffnet das Programm. Ivana Nikolić erzählt dadurch die Verwandlungen von Pan, Phaeton, Niobe, Bacchus, Narcissus und Arethusa.

Die Violinsonate op. 23 von Ludwig van Beethoven bildet mit ihrer dramatischen Grundstimmung einen Gegensatz zur zeitgleich entstandenen, heiteren „Frühlingssonate“. Mit beiden Werken verlässt Beethoven endgültig die Ebene der bis dahin von Violinsonaten gewohnten Gelegenheitsmusik. Damit sagen Stipe Bilić und ich unseren Beethoven Zyklus 2020 an!

In Davidsbündlertänze Op. 6 zeigen sich die zwei Charaktere von Robert Schumann, der energischtatkräftige Florestan und feinsinnig-introvertierte Eusebius, in all ihren Gegensätzlichkeiten: Humorvolle Szenen wechseln mit nachdenklichen Passagen ab, schwungvoll-heitere mit lyrisch-besinnlichen. Jedes Stück wird am Ende durch die Kennzeichnung F.(lorestan) oder E.(usebius) einem der beiden oder beiden gemeinsam zugewiesen.
Mit deren Hilfe, als imaginäre Figuren, verdeutlicht er die kontrastierenden Seiten seines Charakters sowie seine Doppelrolle als Komponist und Rezensent.

Schon an den Satzbezeichnungen ist abzulesen, dass Maurice Ravel mit seiner 1923-27 komponierten Violinsonate anderes im Sinn hatte als seine Kollegen in der deutsch-österreichischen Tradition der Gattung. Zu deren Vorstellung von einem intensiv erlebten Dialog mit bedeutungsschweren Akzenten bewahrt seine dreisätzige Sonate eine geradezu erfrischende Distanz: Ein Allegretto in neobarocker Kühle, ein Blues als Mittelsatz und ein Perpetuum mobile als Finale knüpfen an die gleichsam „unschuldige“ Welt der Violinsonaten vor Beethoven an, worauf auch der weitgehend lineare Verlauf der Stimmen hindeutet. Klavier und Violine verschmelzen nicht zum pastos-pathetischen Ganzen, sondern unterstreichen bewusst die Unvereinbarkeit ihrer Klänge.”

Es war ein Erlebnis und Vergnügen!

www.wisemusicwien.com

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