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Mariä Empfängnis: Warum der 8. Dezember ein Feiertag in Österreich ist


NACHRICHTEN · ÖSTERREICH


FEIERTAG · 8. DEZEMBER

Mariä Empfängnis: Warum der 8. Dezember in Österreich ein gesetzlicher Feiertag ist

Mariä Empfängnis – TV Wien / TV Beč, Murillo Immaculate Conception
Quelle: Wikimedia Commons / Murillo

Österreich begeht heute den Feiertag Mariä Empfängnis – einen der wenigen bundesweiten
gesetzlichen Feiertage im Dezember. Der Tag hat tiefe historische und kirchliche Bedeutung
und wird besonders in Wien mit zahlreichen Gottesdiensten begangen.

Wichtig auf einen Blick:
• 8. Dezember ist in ganz Österreich arbeitsfrei.
• Katholischer Feiertag mit langer Tradition.
• Zahlreiche Gottesdienste in Wien.
• Viele Geschäfte erhalten Sondergenehmigungen zum Öffnen.

Was bedeutet Mariä Empfängnis?

Der Feiertag erinnert nicht an die Empfängnis Jesu, sondern an die Lehre, dass Maria
– laut katholischer Tradition – frei von der Erbsünde empfangen worden sei.
Papst Pius IX. erklärte diese Lehre 1854 zum Dogma.

Warum ist der 8. Dezember in Österreich arbeitsfrei?

Österreich ist eines der wenigen Länder Europas, das den 8. Dezember als gesetzlichen Feiertag
beibehalten hat. Grund dafür ist die jahrhundertealte marianische Tradition des Landes und
die enge Verbindung zwischen Adventszeit und religiöser Praxis.

Gottesdienste und Feiern in Wien

In der Hauptstadt finden heute zahlreiche Messen statt, darunter:

  • Stephansdom – feierliches Hochamt am Vormittag
  • Kirche Am Hof – traditionelle marianische Andacht
  • Maria am Gestade – stille Messe mit Beichtgelegenheit
  • Hernals (17. Bezirk) – gut besuchte Abendmesse
  • Favoriten (10. Bezirk) – Gottesdienste für Familien
  • Kroatische Missionen – zusätzliche Feiern für Gläubige aus der Diaspora

Der 8. Dezember bleibt damit ein Tag zwischen religiöser Tradition, vorweihnachtlicher Atmosphäre
und urbanem Alltag.

Zoran / TV Wien

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By Zoran

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