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LIKA · NATUR · GASTRONOMIE
Lika präsentierte sich in Wien: Land des Velebit, der Plitvicer Seen, des Meeres und unvergesslicher Aromen
WIEN · 19. Juni 2026
Wien roch gestern für einen Moment nach Lika: nach Velebit, Wald, Fluss, wilden Kräutern, frischem Käse, den Weingärten von Pag und einer Küche, die genau weiß, woher sie kommt. Vor rund 40 Gästen präsentierte der Tourismusverband der Gespanschaft Lika-Senj nicht nur eine Destination, sondern öffnete die Tür zu einer anderen kroatischen Reise — zu einem Erlebnis, in dem Plitvice, Gacka, das Meer, Nationalparks, Boškinac-Weine und das Autorenmenü von Dino Galvagno noch lange nach dem letzten Bissen nachklingen.
Lika ist nicht nur der Weg ans Meer. Lika ist eine eigene Destination.
In einer Zeit, in der Reisende immer öfter Ruhe, Authentizität, Natur, regionale Küche und Abstand vom Massentourismus suchen, besitzt die Gespanschaft Lika-Senj genau das, was viele bekannte Destinationen heute wiederzufinden versuchen: Weite, Stille, reine Natur, starke Identität und eine Gastronomie, die Tradition nicht nachahmt, sondern aus ihr heraus lebt.
In Wien fand die touristische Präsentation der Gespanschaft Lika-Senj statt – ein Abend, der zeigte, dass Lika heute immer stärker nicht nur als Gebiet großer Naturattraktionen, sondern als vollständige Destination für Reisende wahrgenommen werden möchte, die etwas Ruhigeres, Authentischeres und Tieferes suchen als den klassischen Sommerurlaub. Vor rund 40 Gästen wurden Natur, Gastronomie, lokale Produkte, Weinpotenzial und die Menschen vorgestellt, die diese touristische Geschichte tragen.
Die touristische Geschichte der Gespanschaft Lika-Senj wurde in Wien von Ivan Radošević, dem Direktor des Tourismusverbandes der Gespanschaft Lika-Senj, präsentiert. Einen wichtigen österreichischen Rahmen erhielt die Veranstaltung auch durch Branimir Tončinić, den Direktor der Kroatischen Zentrale für Tourismus in Österreich. Damit gewann die Präsentation zusätzliche Bedeutung auf einem Markt, der Kroatien gut kennt, aber Lika noch immer neu entdecken kann. Österreichische Gäste reisen seit Jahrzehnten an die kroatische Küste, doch genau solche Präsentationen erinnern daran, dass Kroatien nicht nur Meer ist, sondern auch Berge, Wälder, Flüsse, Käse, Kartoffeln, Wild, Wein und ein Tisch, an dem man eine Region oft am besten versteht.
Eine wichtige organisatorische und kommunikative Rolle bei der Wiener Präsentation hatte auch Alma Radoš, die dem Abend jenen stillen, aber entscheidenden PR-Rahmen gab, ohne den solche Veranstaltungen selten rund wirken. Gerade Menschen im Hintergrund verbinden die einzelnen Elemente einer Destination oft zu einer glaubwürdigen Geschichte: den offiziellen Auftritt, den Kontakt zu den Gästen, die Atmosphäre des Abends, die gastronomische Inszenierung und jene feinen Details, durch die eine Region nicht nur vorgestellt, sondern weitererzählt wird.
Die Gespanschaft Lika-Senj besitzt einen seltenen touristischen Vorteil: Auf einem Raum verbindet sie die kontinentale Kraft der Lika, den Gebirgscharakter des Velebit, die weltbekannten Plitvicer Seen, den smaragdgrünen Fluss Gacka, die Riviera von Senj, Karlobag, Novalja und einen Teil der Insel Pag. Diese Region lässt sich nicht mit einem einzigen Foto oder einem Satz erklären. Man entdeckt sie langsam – über Straßen zwischen Wäldern und Hochebenen, über kalte Flüsse, stille Dörfer, den Duft von Rauch, gebackenen Kartoffeln, frischem Käse und Bergkräutern, und über jenen Blick aufs Meer, der sich vom Velebit fast plötzlich öffnet.
Genau diese Verbindung prägte den Eindruck des Wiener Abends. Lika ist keine Destination, die Gäste mit Lärm gewinnt. Sie gewinnt sie mit Raumgefühl. In einer Welt, in der viele touristische Orte überfüllt, überinszeniert und zu schnell konsumiert wirken, bietet die Gespanschaft Lika-Senj etwas anderes: Natur, die noch atmet, Lebensmittel mit Herkunft und einen Reiserhythmus, der niemanden zwingt, alles an einem Tag zu erledigen.
Drei Nationalparks und der Naturpark Velebit: eine Naturkraft, die nur wenige Regionen besitzen
Die Gespanschaft Lika-Senj gehört zu den stärksten Naturregionen Kroatiens, wenn es um geschützte Landschaften geht. In ihrer touristischen und natürlichen Identität nehmen der Nationalpark Plitvicer Seen, der Nationalpark Nördlicher Velebit, der Nationalpark Paklenica und der Naturpark Velebit einen besonderen Platz ein. Das allein sagt viel aus, denn es geht nicht um eine einzelne Sehenswürdigkeit, sondern um ein ganzes System von Landschaften, das diese Region zu einer der wertvollsten Naturflächen Kroatiens macht.
Die Plitvicer Seen sind meist die erste Assoziation. Und das zu Recht. Plitvice ist der älteste und größte Nationalpark Kroatiens, ein Gebiet aus Seen, Wasserfällen, Wäldern und Travertinbarrieren, das längst über die Grenzen einer nationalen touristischen Postkarte hinausgewachsen ist. Doch die wahre Stärke der Gespanschaft Lika-Senj beginnt genau dort, wo viele Besucher ihre Reise zu früh beenden.
Hinter Plitvice öffnet sich Lika als breiterer Raum: Korenica, Otočac, Gospić, das Tal der Gacka, Krasno, Kuterevo, der Velebit, Senj, Karlobag, Novalja und kleinere Orte, in denen Tourismus nicht wie eine Massenszene wirkt, sondern wie eine Begegnung mit einer Landschaft. Wer nach Plitvice noch einen Tag bleibt, beginnt erst dann zu verstehen, warum Lika keine Zwischenstation ist. Es ist eine Region, die Zeit verlangt.
Der Nördliche Velebit bringt eine andere Art von Erlebnis: Bergwege, Aussichtspunkte, botanische Besonderheiten und das starke Gefühl unberührter Natur. Paklenica zeigt im weiteren touristischen Bild dieser Destination, wie wichtig der Velebit für aktiven Urlaub, Wandern, Klettern und die Verbindung von Berg und Meer ist. Der Naturpark Velebit umfasst wiederum einen riesigen Raum, der verschiedene Gesichter dieses Gebirges verbindet – vom kontinentalen Inneren bis zu den Blicken Richtung Adria.
Die natürliche Visitenkarte der Gespanschaft Lika-Senj
Die Plitvicer Seen, der Nördliche Velebit, Paklenica und der Naturpark Velebit bilden einen Naturrahmen, der Lika und die Gespanschaft Lika-Senj von vielen anderen Destinationen unterscheidet. In einer Reise können hier Wasserfälle, Wälder, Wanderwege, Flüsse, Weiden, Karst, Meer und Inseln verbunden werden.
Der Velebit als Grenze und Verbindung zwischen Lika und Meer
Der Velebit ist weit mehr als ein Gebirge. Er ist Grenze, Schutz, Symbol, Orientierungspunkt und eines der stärksten Naturbilder Kroatiens. Auf der einen Seite trägt er Wald, Felsen, Hochebenen, Weiden und Wanderwege, auf der anderen öffnet er den Blick zur Adria. Auf dem Velebit sieht man Kroatien in zwei Bildern zugleich: als Gebirgsland und als mediterrane Küste. Nur wenige Räume in Europa lassen diesen Übergang so stark und natürlich spüren.
Genau diese Verbindung von Berg und Meer macht die Gespanschaft Lika-Senj für den österreichischen Markt besonders interessant. Österreicher verstehen Berge, Wege, Ausblicke, Ruhe und Natur. Kroatien kennen sie meistens über das Meer. Lika kann ihnen eine Brücke zwischen diesen beiden Erfahrungen anbieten. Ein Gast kann am Morgen auf einem Bergweg sein, mittags etwas essen, das nach Lika schmeckt, und am Abend auf die Adria blicken. Das ist kein Werbeslogan, sondern die echte Geografie dieser Region.
Touristisch eröffnet das viele Möglichkeiten: aktiven Urlaub, Wandern, Radfahren, Fotografie, Familienreisen, Gastronomie, ländlichen Tourismus, Besuche in Nationalparks und kombinierte Routen, die Inland und Küste verbinden. Genau in diese Richtung kann Lika wachsen, ohne das Wichtigste zu verlieren: ihre Ruhe und Identität.
Gacka: ein Fluss, der keine Eile verlangt
Einer der schönsten Trümpfe der Gespanschaft Lika-Senj ist der Fluss Gacka. Sein ruhiges, klares Wasser und die Landschaft rund um Otočac bieten ein völlig anderes Erlebnis als schneller, oberflächlicher Tourismus. Die Gacka ist kein Ort für Eile. Sie ist ein Raum für Spaziergänge, Angeln, Fotografie, Kajakfahrten, Familienausflüge und dieses seltene Gefühl, dass die Zeit langsamer wird.
In einer Welt, in der Reisen oft zu einer Liste von Orten wird, die möglichst schnell abgehakt werden müssen, bringt die Gacka den Tourismus auf ein einfacheres Maß zurück. Sie verlangt nicht, dass man sie “erledigt”. Sie verlangt, dass man stehen bleibt. Genau deshalb werden solche Räume immer wertvoller. Der neue Reisende sucht nicht nur eine Attraktion, sondern ein Gefühl. Die Gacka hat dieses Gefühl.
Für Gäste aus Wien und Österreich ist diese Kombination besonders reizvoll. Lika ist mit dem Auto erreichbar, lässt sich mit der Adria, Plitvice, dem Velebit oder Pag verbinden und zwingt dennoch nicht zum klassischen touristischen Rhythmus von Strand zu Strand. Sie bietet eine andere Art von Urlaub: langsamer, tiefer und oft persönlicher.
Meer und Berge in einer Geschichte: Senj, Karlobag, Novalja und Pag
Die Gespanschaft Lika-Senj hat auch ein Küstengesicht. Senj, Karlobag und Novalja bringen den adriatischen Charakter, während das Innere die kontinentale Kraft der Lika bewahrt. Das bedeutet, dass ein Gast auf einer Reise Wald, Fluss, Berg, Meer und Insel erleben kann. Diese Vielfalt wird noch immer nicht klar genug erzählt, obwohl sie eine der größten Stärken der Region ist.
Senj trägt Geschichte, Bora, die Festung Nehaj, Stein und Meer. Karlobag ist ruhiger, fast eingebettet zwischen Velebit und Adria, mit Ausblicken, die oft dramatischer wirken als klassische Küstenpostkarten. Novalja und Pag bringen eine ganz andere Energie: vom Pager Käse und der Insel-Landschaft bis zu einer starken Hotellerie-, Gastronomie- und Urlaubsszene. In dieser Verbindung sind Lika und Pag keine Gegensätze, sondern zwei Gesichter derselben touristischen Geschichte.
Genau hier fügt sich Boškinac ein, einer der bekanntesten gastronomischen Namen dieses Raumes. Boškinac in Novalja ist nicht nur ein Weingut, sondern auch Hotel, Restaurant und Weinprojekt, das Teil der ernsthaften kroatischen Gastronomiekarte geworden ist. Seine Weine begleiteten die Wiener Präsentation der Gespanschaft Lika-Senj und zeigten zusätzlich, dass diese Region nicht nur in der Sprache der Natur sprechen möchte, sondern auch in der Sprache des Tisches, des Kellers, des Terroirs und einer hochwertigen Gastkultur.
Boškinac als Weinbegleitung des Abends
Bei der Wiener Präsentation wurden die Speisen von Boškinac-Weinen begleitet: Vlat Brut, Cuvée Red und Calma Cuvée White. Damit erhielt die Geschichte über Lika auch eine starke Fortsetzung auf Pag – durch ein Weingut, Hotel und Restaurant, das Insel, Stein, Meer und moderne Gastronomie verbindet.
Dino Galvagno und ein Menü, das Lika in ein Abendessen verwandelte
Besondere Tiefe erhielt die Präsentation durch Chefkoch Dino Galvagno, einen der bekanntesten kroatischen Autoren moderner Naturküche, der heute stark mit dem Lika-Projekt Latibula in Donji Lapac verbunden ist. Genau seine gastronomische Handschrift prägte den Wiener Abend. Statt eines klassischen Werbemenüs erhielten die Gäste eine durchdachte Interpretation der Lika: ihrer Wälder, Flüsse, Weiden, Wildtiere, Milchprodukte, Getreide, Kräuter und Säuren.
Das Menü war als Präsentation des Tourismusverbandes der Gespanschaft Lika-Senj gekennzeichnet, und darin zeigte sich klar die Idee, eine Region nicht nur mit Worten, sondern mit Aromen zu erklären. Auf den Tisch kamen Elemente, die zur Natur und Tradition der Lika gehören, aber auf zeitgemäße, autorische Weise verarbeitet wurden. Genau darin liegt der Unterschied. Es ging nicht um folkloristische Wiederholung des “Hausgemachten”, sondern um den Versuch, Regionalküche auf das Niveau feiner Gastronomie zu heben, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.
Auf dem Menü standen und wurden serviert: Polenta und Basa, Fisch mit Schnittlauch und Säure; Medaillon aus Grieß einer alten Maissorte mit gehackter Forelle, hausgemachtem Joghurt und Wacholderöl; Salat von Wildgeflügel mit Beeren, Marmelade von wilden Äpfeln, Kren und Gersten-Tartelettes; Wildschweinrippen mit hausgemachtem “Shoyu” aus Roggenbrot, Zwetschkenessig, Bärlauch-Mayonnaise und Feldblumen; sowie Creme aus Ziegenmilch mit Kiefernnadeln, wilden Kirschen und Roggen-Tuile.
Das ist kein Menü, das zufällig lokale Zutaten verwendet. Es ist ein Menü, das eine Region erklären will. Basa, Forelle, Wildgeflügel, Wildschwein, Roggenbrot, Zwetschke, Wacholder, Bärlauch, Ziegenmilch, Kiefernnadeln und wilde Kirschen sind nicht nur Zutaten. Sie sind eine geografische Karte der Lika. In ihnen spürt man Wald, Wasser, Kälte, Rauch, Säure, Milch, Berg und Saison.
Gastronomie als stärkster Beweis der Authentizität
Wenn eine Destination ihre Natur in einen Teller verwandeln kann, verkauft sie nicht nur Landschaft. Sie verkauft Erfahrung. Die Wiener Präsentation der Gespanschaft Lika-Senj zeigte genau durch das Menü von Dino Galvagno, wie stark Gastronomie als touristisches Werkzeug sein kann.
Lika-Küche: auf den ersten Blick einfach, bei genauerem Hinsehen tief
Die Gastronomie der Lika basiert nicht auf Kompliziertheit, sondern auf der Qualität der Zutaten. Kartoffeln, Milch, Käse, Lamm, Kalb, Forelle, Wild, Honig, hausgemachtes Brot, Waldfrüchte, Kräuter und Fermentation bilden eine Küche, die nicht aus touristischer Mode entstanden ist, sondern aus dem Leben. Genau deshalb besitzt sie Kraft. Sie muss Authentizität nicht spielen, weil Authentizität ihre natürliche Sprache ist.
Lički škripavac, Basa, Kartoffel-Pole, Forelle aus kalten Gewässern, Wild, Honig und Produkte von Familienbetrieben können das Rückgrat einer neuen touristischen Geschichte bilden. Das sind Lebensmittel, die ein Gast sofort versteht, die ein ernsthafter Koch aber auf ein überraschendes Niveau heben kann. Der Wiener Abend zeigte genau das: Lika muss nicht zwischen Tradition und Moderne wählen. Sie kann beides haben.
In einer Zeit, in der immer mehr über nachhaltigen Tourismus, Regionalität und kurze Lieferketten gesprochen wird, hat Lika einen natürlichen Vorteil. Sie muss keine Geschichte über Regionalität erfinden. Sie besitzt sie bereits. Die Herausforderung besteht darin, diese Geschichte klar, hochwertig und selbstbewusst genug gegenüber Gästen zu erzählen, die bereit sind, für ein Erlebnis zu bezahlen – nicht nur für eine Übernachtung.
Der österreichische Markt versteht Natur – aber Lika muss ihre Tiefe zeigen
Für österreichische Gäste hat Lika eine besondere Logik. Österreicher lieben Natur, Berge, Seen, Wanderwege, regionale Produkte und gute Gastronomie. Kroatien kennen sie sehr gut als Meeresdestination. Genau deshalb gibt es viel Raum, Kroatien auch aus einer anderen Perspektive zu präsentieren. Lika eignet sich ideal dafür, weil sie nicht auf dieselbe Weise mit der Küste konkurriert. Sie bietet, was der Küste oft fehlt: Ruhe, Raum und das Gefühl, nicht nur einer von Tausenden Gästen in der Menge zu sein.
Wien ist für eine solche Promotion ein besonders wichtiger Ort. Beim österreichischen Publikum gibt es Nähe zu Kroatien, aber auch eine gewisse Sättigung mit klassischen touristischen Botschaften. Deshalb sind Präsentationen wie diese nur dann wirklich sinnvoll, wenn sie einen konkreten Unterschied zeigen. Und die Gespanschaft Lika-Senj besitzt diesen Unterschied. Sie kann Plitvice anbieten, aber nicht nur Plitvice. Velebit, aber nicht nur Wandern. Meer, aber nicht nur Strand. Essen, aber nicht nur “hausgemacht”. Gerade in dieser Vielschichtigkeit liegt ihre Stärke.
Wichtig ist auch, dass eine solche Destination außerhalb der Hauptsommersaison leben kann. Frühling und Herbst in der Lika können ideal sein für Gäste, die wandern, Rad fahren, fotografieren, regional essen, Familienbetriebe besuchen, Nationalparks erleben und eine Reise an der Küste abschließen möchten. Solche Gäste suchen nicht unbedingt das lauteste Hotel und den vollsten Strand. Sie suchen ein Erlebnis, das bleibt.
Smiljan, Tesla und die kulturelle Dimension der Lika
Die Gespanschaft Lika-Senj ist nicht nur Natur und Essen. Smiljan, der Geburtsort von Nikola Tesla, ist einer jener Orte, die Lika mit Weltwissenschaft, Innovation und Moderne verbinden. Touristisch gesehen ist Tesla nicht nur ein Name für eine Broschüre. Er ist eine Gelegenheit, Lika als Raum großer Ideen zu präsentieren, aber auch als Destination, die Bildung, Familienreisen, Wissenschaft, Kultur und Natur verbinden kann.
Gospić, Otočac, Senj, Novalja und zahlreiche kleinere Orte können in dieser Geschichte eine wichtige Rolle als Ausgangspunkte für eine mehrtägige Entdeckung der Gespanschaft spielen. Lika sollte keine Region bleiben, durch die man nur hindurchfährt. Sie muss eine Region werden, in der man bleibt. Das ist vielleicht die wichtigste Botschaft jeder ernsthaften touristischen Promotion dieser Gespanschaft.
Denn das größte Potenzial liegt nicht darin, dass ein Gast kurz anhält, ein Foto macht und weiterfährt. Das größte Potenzial liegt darin, dass er zwei, drei oder fünf Tage bleibt und Plitvice, Gacka, Velebit, Senj, Pag, regionale Küche, Weine und die Geschichten der Menschen verbindet, die dort leben.
Warum kann Lika eine Destination der Zukunft sein?
Weil sie das bietet, was immer mehr Reisende suchen: Natur ohne großen Druck, regionale Küche, authentischen Raum, die Verbindung von Inland und Meer, aktiven Urlaub, kulturelle Geschichten und das Gefühl, dass Reisen nicht nur Konsum ist, sondern Erlebnis.
Die Präsentation in Wien zeigte: Lika hat Geschichte, Menschen und Inhalt
Eine gute touristische Veranstaltung misst sich nicht nur an der Zahl der Gäste, sondern daran, ob eine Destination danach im Gespräch bleibt. Die Präsentation der Gespanschaft Lika-Senj in Wien hatte genau dieses Element. Rund 40 Gäste kamen nicht nur, um eine Liste von Orten zu hören. Sie kamen, um zu sehen, zu kosten und zu verstehen, warum über Lika immer stärker als Raum gesprochen wird, der einen anderen kroatischen Urlaub anbieten kann.
Ivan Radošević präsentierte die Destination durch ihre wichtigsten touristischen Stärken, Branimir Tončinić gab den breiteren Kontext der kroatischen Tourismuspromotion in Österreich, Alma Radoš begleitete die kommunikative und organisatorische Seite des Abends, Dino Galvagno zeigte durch das Menü, wie Lika auf dem Teller interpretiert werden kann, und die Weine von Boškinac verbanden die Geschichte mit Pag und dem adriatischen Teil der Gespanschaft. Genau das braucht moderne Promotion: nicht nur Worte, sondern Erfahrung.
Lika präsentierte sich in Wien nicht als Ersatzoption für jene, die keine Menschenmengen am Meer wollen. Sie präsentierte sich als Destination mit eigener Identität. Als Raum, der genug Natur besitzt, um Reisende anzuziehen, genug Gastronomie, um sie zu halten, und genug Authentizität, um sie zurückkehren zu lassen.
Tourismus, der nicht schreien muss, um stark zu sein
In der touristischen Welt gewinnen oft die Lautesten: die größten Kampagnen, die stärksten Bilder, die meiste Werbung und der schnellste Eindruck. Lika hat einen anderen Charakter. Sie schreit nicht. Sie ist ein Raum, den man leiser hören muss: im Rauschen des Velebit, im Wasser der Gacka, im Klang der Schritte auf den Holzwegen von Plitvice, im Duft von Brot, Käse, Wild, Wacholder und Regen auf dem Berg.
Genau deshalb braucht sie eine touristische Promotion, die nicht vereinfacht. Lika ist nicht nur “unberührte Natur”. Sie ist nicht nur “Gastro-Destination”. Sie ist nicht nur “nahe am Meer”. Sie ist all das zusammen, aber mit einem Charakter, den man nicht kopieren kann. Die Präsentation in Wien zeigte, dass diese Geschichte modern, würdevoll und überzeugend erzählt werden kann.
Für österreichische Gäste, für die kroatische Community in Österreich, aber auch für alle, die Kroatien außerhalb der bekanntesten Sommerrouten kennenlernen möchten, besitzt die Gespanschaft Lika-Senj großes Potenzial. Sie bietet ein Kroatien, das nicht laut ist, aber tief. Ein Kroatien, das nicht nur Sommer ist, sondern auch Wald, Fluss, Berg, Wein, Käse, Wild und ein Tisch, an dem das Gespräch weitergeht.
Wenn das Ziel des Tourismus der Zukunft darin besteht, mehr als einen schnellen Urlaub anzubieten, dann hat Lika viel zu sagen. Und nach der Wiener Präsentation ist klar: Diese Geschichte darf nicht länger im Schatten der Straße ans Meer bleiben. Lika ist kein Zwischenstopp. Lika ist ein Grund zu reisen.
Zoran / TV Wien
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